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Bernhard Stetter

Referent tierische Märkte


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Aktuelle Preise KW 38/18

(Baden-Württemberg)


Ferkel
37,60
KW 37
€/Ferkel
 
Schweine(S-P)
1,50
€/kg SG
Altsauen (M)
1,07
€/kg SG
Jungbullen (E-P)
3,77
€/kg SG
Kühe (E-P)
2,77
€/kg SG
Färsen (E-P)
3,51
€/kg SG
Kälber (E-P)
4,80
€/kg SG
Kälber (FlV)
4,68
€/kg LG
Kälber (Sbt.)
63,01
€/Tier
Eier (L/Boden)
19,25
Ct/Ei
Milch (Jun 18)
34,30*
Ct/Liter

Quelle: LEL, LBV, BLE

* vorläufig geschätzt

Tendenz gg. Vorwoche/Vormonat

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Weizenkurse MATIF – Aufwärtstrend gestoppt?

Die Weizenkurse an der MATIF in Paris konnten zu Ende Juli 2018 die Marke 200 €/t nach oben durchstoßen. In der Spitze notierte der Septemberkontrakt Anfang August kurzzeitig über 215 €/t.

Ausgelöst wurde die Kursrallye vor allem durch die Erkenntnis, dass die Getreideernte in Europa, und vor allem in Deutschland, sehr schwach ausgefallen ist. Hatte die EU-Kommission die europäische Ernte im April 2018 noch auf 306 Mio.t geschätzt, so waren es in der Augustschätzung nur noch 287 Mio.t. Hinzu kommt, dass die Welt-Getreideernte 2018/19 von Beginn an etwas defizitär eingeschätzt worden war, was sich durch die Entwicklungen in der EU deutlich verschärfte. War man im Mai noch von einer Welt-Getreideernte in Höhe von 2.089 Mio.t ausgegangen, belief sich die Schätzung im August nur noch auf 2.072 Mio.t. Treffen diese Zahlen zu, so würde daraus einen Bestandsabbau zum Ende des Getreidewirtschaftsjahres 2018/19 von knapp 54 Mio.t resultieren.

In Summe ist der Marktverlauf der zurückliegenden 4 Wochen aber geprägt durch die großen Mengen, die in und nach der Ernte physisch verfügbar sind. Spitzenwerte beim Export in Russland oder schwache Nachfrage nach US-Weizen sind daher einige Ursachen dafür, dass die Kurse in Europa nicht in den Himmel schießen. Das MATIF-Kursniveau um 200 €/t ist stark geprägt von den Kosten für Importgetreide.

Etwas besser präsentieren sich die Erzeugerpreise. Knappe Verfügbarkeit physischer Ware im Inland führt zwangsläufig dazu, dass sich die Basis zwischen Erzeugerpreis und MATIF-Kurs verringert.

Mit Blick auf die nächsten Monate könnte es durchaus interessant sein, gewisse Mengen, sofern man welche hat, zu lagern. Die fundamentalen Daten machen hier Hoffnung. Aber Vorsicht: Setzen Sie im Risikomanagement nicht alles auf eine Karte. Auch erste Teilvermarktungen sollten überdacht werden. Ggf. ist die Nutzung moderner Instrumente, die eine Beteiligung bei steigenden Kursen ermöglichen, in diesem Jahr eine interessante Variante.


© Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd
www.agrarmaerkte-bw.de

Stand: 11.09.2018

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AGRARMÄRKTE 2018

Kapitel 8 Vieh und Fleisch

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