Service-Navigation

Suchfunktion

Informationen zum "kleinen AFP"

Datum: 07.06.2018

Änderungen und Hinweise zum Agrarförderprogramm AFP zur einzelbetrieblichen Investitionsförderung

Seit 2018 ist eine Erweiterung der Förderung zum Kauf neuer Maschinen und Geräte im Außenbereich hinzugekommen:

Es können jetzt auch Maschinen zur neuartigen mechanischen Unkrautbekämpfung in Reihenkulturen, die über eine elektronische Reihenführung (mittels GPS, Ultraschall oder optischer Sensoren) verfügen, gefördert werden.

Auslastung, Wirtschaftlichkeit:

Pro m Arbeitsbreite müssen mindestens 20 ha Fläche bearbeitet werden.

 

Weiterhin kann Gülletechnik mindestens mit Schleppschuhausbringung und Pflanzenschutztechnik (PSG) gefördert werden.

 

Auslastung, Wirtschaftlichkeit:

Bei der Gülletechnik müssen pro m³ Fassvolumen oder pro m Arbeitsbreite mindestens 300 m³ auszubringende Gülle nachgewiesen werden. Dabei wird die im eigenen Betrieb anfallende und fremde Gülle, die vertraglich zur Ausbringung gebunden ist, angerechnet.

Beispiel:

Ein Tankwagen hat 16 m³ Fassvolumen, dann müssen 4800 m³ auszubringende Gülle nachgewiesen werden.

Bei der Pflanzenschutztechnik gilt pro m Arbeitsbreite mindestens 20 ha zu bearbeitende (eigene + fremde) Fläche. Dabei wird mehrmaliges Befahren an-gerechnet.

Beispiel:

Ein PSG hat 18 m Arbeitsbreite, dann müssen bei durchschnittlich 3 Überfahrten 120 ha nachgewiesen werden. Die Anzahl der Überfahrten ist über die Fruchtfolge zu plausibilisieren.

 

Generell wird eigene und vertraglich gebundene Fläche zur Ausbringung von Pflanzenschutz oder zur Bearbeitung angerechnet.

 

Das Programm ist bis zum 31.12.2019 befristet. Der Fördersatz beträgt 20 % der Nettokosten.

Es gelten die Voraussetzungen des Agrarförderprogramms.

 

Fragen zum AFP beantworten:

Josef Berschauer: 07571-102 8612

Karl-Heinz Müller: 07571-102 8611

Fußleiste